3 wichtige Erkenntnisse, über das „schwierige“ Verhalten meines Kindes

 

schwieriges Verhalten von Kindern

 

Kennt ihr das? Ihr geht einkaufen mit eurem Kind. Es entdeckt irgendwo im Regal etwas Süßes und möchte dies unbedingt haben. Ihr wisst aber um die ohnehin überfüllte Süßigkeitenschale zu hause und verweigert ihm diesen Wunsch.

Der Auftakt des Dramas ist getan!

Das Kind beginnt zu quengeln, steigert sich in ein Weinen hinein und wirft sich zu guter Letzt auf den Boden und brüllt! Alles dreht sich zu dir und deinem tobenden Kind um, du kannst die abfälligen Gedanken der Zeugen förmlich sehen, bist selbst gestresst und kurz davor zu platzen oder zumindest total genervt, weil es eine Weile dauern wird, bis du die Situation wieder unter Kontrolle hast.

Diese und ähnliche Szenen kann man auch anderes angehen, man kann in 3 einfachen Schritten die Perspektive wechseln und das Drama deutlich entschärfen. Wie also?

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Die innere Arbeit in der Elternrolle

DurchatmenAls Eltern erledigen wir einen anstregenden, herausfordernden und in der Regel unbezahlten Job. Wie viele andere Eltern habe auch ich mich ohne klare Strategie auf das Abenteuer "Eltern sein" eingelassen. Ich habe es abgelehnt, mich im Vorfeld mit 1000 Ratgebern über Erziehung zu befassen, denn ich bin der Meinung, dass man "Eltern sein" auch tatsächlich nur lernen kann, während dessen man diese Aufgabe erfüllt.

Dennoch wünschte ich mir manchmal einen Elternrategeber, der sich damit befasst, wie ich meine inneren Erfahrungen, Gedanken und Gefühle (Schmerz, Zweifel, Kummer, Sorgen, etc.) besser managen kann.

Manchmal packt mich nämlich ein Gefühl der Panik und ich habe Zweifel daran, dass ich der ganzen Verantwortung gewachsen bin. Dann nagt an mir die Frage, wie sehr sich wohl mein "Erziehungsstil" auf Herz, Seele und Bewusstsein meines Kindes auswirken wird, wie sehr seine Zukunft also von meinem gegenwärtigen Handeln geprägt sein wird?

Ich glaube, dass ich mit dieser Anforderung als Mutter nur dann fertig werden kann, wenn ich mich auf mein Herz und meine tiefsten menschlichen Instinkte verlasse. Mir ist bewusst, dass ich dabei selbst natürlich auch Prägungen aus meiner eigenen Kindheit mit mir herum trage - positive wie negative. Dass ich jeden Tag Gefahr laufe, mich automatisierten Verhaltensmustern, die ich in meiner Kindheit erlernt habe hinzugeben.

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Empathie und Mitgefühl…

... sind die Triebfeder einer liebevollen Verbindung zu unseren Liebsten. Sie gehören zudem zur Grundhaltung der Gewaltfreien Kommunikation. Wenn wir es schaffen, uns empathisch mit jemandem zu verbinden, brauchen wir keine GFK Technik mehr, dann ist das die alles heilende lebendige Verbindung, die wir im anderen suchen.

Es gibt viele Baustellenempathy, an denen m.E. nach der Einsatz von Empathie heilende Wirkung haben kann. Das ist gültig für den kleinen intimen Bereich der Familie aber auch Angesichts der aktuellen weltweiten Entwicklungen.

Die empathische, mitfühlende Grundhaltung ist das Herz einer liebevollen Verbindung. Aber was ist das? Wann bin ich empathisch?

Empathie bedeutet völlige Präsenz. Ich stimme dem anderen zu, wie er ist. Dabei verfolge ich nur eine Absicht: Die andere Person wahrzunehmen, wie sie sich fühlt, und welche Bedürfnisse sie hat. Wenn ich zuhöre, bin ich ganz beim Gegenüber.

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Fangen wir einfach klein an

cropped-Daddy-carrying-son.jpgMein Leben dreht sich derzeit viel um meinen kleinen Sohn (22 Monate alt). Ich übe mich mit ihm und meinem Mann in Achtsamkeit und Gewaltfreier Kommunikation (GFK). Da kam mir der Gedanke, die Beobachtungen und Erfahrungen aus meinem Alltag mit anderen zu teilen. Die Gewaltfreie Kommunikation mit (Klein)Kindern ist ein irre spannendes Thema und ich kann mir gut vorstellen, dass viele Eltern Interesse an dem Thema haben.

Mein kleiner Sohn ist ein sehr forderndes Kind, was wohl auch mit meinem Erziehungsansatz, ihm viel Liebe ,Aufmerksamkeit, Verständnis und Zuwendung angedeihen zu lassen, zusammen hängt.

Ich liebe es, Zeit mit meinem Sohn zu verbringen. Gleichzeitig ist das auch manchmal eine große Herausforderung für mich, da er sehr willensstark und entsprechend "anstrengend" ist. Das enthält wiederum eine Menge Lernpotential für mich. Denn eigentlich harmoniert es mit ihm nur dann richtig gut, wenn ich adäquat auf seine Bedürfnisse eingehe. Je mehr ich gegen halte, desto stressiger wird es. Daher liegt meine Herausforderung darin, seine Bedürfnisse zu identifizieren und ggf. konfligierende Bedürfnisse (mit meinen eigenen) zu verhandeln. Damit bin ich auch schon mittendrin im Kernansatz der GFK.

Die "Erziehung" von Kindern wird heutzutage immer mehr auch an ihren Persönlichkeiten ausgerichtet (na Gott sei Dank). Dennoch wird das zentrale GFK Thema Bedürfnisse m.E. nach nicht genug behandelt. Wir müssen uns als Eltern immer wieder vor Augen halten, dass Kinder nie irgendetwas gegen uns tun, sondern immer nur für sich selbst. D.h. sie setzten sich mitunter stark für ihre eigenen Bedürfnisse ein und können uns damit ziemlich herausfordern. Wie gehen wir also damit um?

Da besonders Kleinkinder sich oft noch nicht verständlich ausdrücken können, aber trotzdem schon genau wissen was sie wollen, sehe ich hier in meinem persönlichen Leben derzeit das größte Konfliktpotenzial. Es gibt Phasen, da flutscht vieles, aber dann gibt es Phasen, da geht der Stress schon beim morgendlichen Anziehen los (kennt ihr das?). Genau so eine Phase haben wir gerade.

Ich muss derzeit oft bereits morgens all meine Achtsamkeit und liebvolle Grundhaltung mobilisieren, um meiner aufkeimenden Frustration und auch Wut nicht die Oberhand zu geben. Ja, es ist unendlich frustrierend nach einer turbulenten Nacht ein quengelndes Kind für den Tag anzuziehen. Das zerrt an den Nerven.

Es hilft mir aber, mich daran zu erinnern, wie klein mein Sohn eigentlich noch ist, wie viel ich ihm abverlange, wenn ich ihn morgens zur Tagesmutter gebe, damit mein Mann und ich uns um den Erwerb unseres Familieneinkommens kümmern können.

 

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