5 Indizien, wie wir durch Gedanken unsere Welt erschaffen

Meine Überzeugungen sind meine Filter

Wenn mir jemand vor 5 Wochen gesagt hätte, dass die anstehende Zeit so intensiv, schmerzhaft und gleichzeitig so reich an Erkenntnissen wird, hätte ich ihn/sie vermutlich ausgelacht. Heute möchte ich das Thema der vergangenen 2 Wochen noch ein bisschen vertiefen und euch gerne weitere Einsichten über mein/dein Kopfkarussell weitergeben, dass mich/dich jeden Tag begleitet. 

1 - Denken ist Glauben

Jeden Tag produzieren wir einen Gedanken nach dem anderen. In alltäglichen, gewöhnlichen Situationen fällt das kaum jemandem auf. Bewusst wird mir dies immer während meiner Meditationssitzungen, dann wenn ich Stille möchte. Die Lautstärke meines Geistes im Alltag wurde mir allerdings erst so richtig bewusst, seitdem ich Trauerarbeit leiste. Der ununterbrochene Gedankenstrom - besonders an negativen Gedanken - ist so laut, dass ich nicht umhinkam hin und wieder zuzuhören. Und was ich dabei entdeckte, war ziemlich schockierend: Ich werde jeden Tag durchströmt von vagabundierenden Fantasien und destruktiven Alltagsgedanken. 

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Die Magie des Annehmens von Menschen und Situationen

Annahme - ein für mich erfolgreiches Experiment

Nachdem ich letzte Woche von der heilsamen Wirkung der Betrachtung von Bedürfnissen hinter meinen negativen Gefühlen berichtet habe, ist mir heute danach, euch an einer weiteren wichtigen Komponente meines Trauer Verarbeitungsprozesses teilhaben zu lassen:

Die Annahme der Situation

Es mag vielleicht einfach klingen, aber die Wahrheit ist, dass die Annahme der Tatsache, dass mein Vater tot ist, ein Prozess ist. 

Jedes mal, wenn ich mich bewusst mit diesem Fakt konfrontiere, wallen enorm viele Gefühle in mir auf. Mein erster Reflex war noch vor wenigen Tagen, diese wieder weg zu schieben, weil Schmerz und Trauer einfach keine schönen Gefühle sind. Es tut enorm weh. Dennoch lohnt es sich für mich, hin zu schauen und den Schmerz anzunehmen. Ich versuche hierbei ihn so klar wie möglich wahrzunehmen, ohne dabei etwas hinzu zu fügen oder etwas weg zu lassen: "Da ist Schmerz."

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3 befreiende Fakten über negative Gefühle wie Wut und Trauer

Schwierige Situationen gehen oft mit vielen negativen Gefühlen einher. Ich erlebe dies gerade sehr intensiv, denn die Trauerarbeit nach einem Todesfall im engsten Familienkreis ist der Extremfall einer "schwierigen Situation". Ich sehe mich gerade täglich mit einer Vielzahl negativer Gefühle konfrontiert. Das Repertoire reicht dabei von Schmerz, Trauer, Niedergeschlagenheit über Wut bis hin zu Schuldgefühlen. Da ich zu den Menschen gehöre, die nicht gerne leiden, habe ich, anstatt mich in einer Ecke zusammen zu rollen und weiter zu leiden, mich aktiv mit diesem ganzen Gefühlschaos auseinander gesetzt. Dabei kamen mir ein paar erhellende Einsichten, die mir sehr helfen und mich so langsam wieder auftauchen lassen aus dieser emotional sehr dunklen Phase.

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Trauerarbeit mit Kleinkind – Gefühle, die Nähe schaffen

Eigentlich wollte ich diese Woche einen Artikel über die "Bedeutung von Bedürfnissen" schreiben, aber das Leben hat mich voll erwischt. Oder vielmehr, das Dahinscheiden eines Lebens. Am Sonntag, den 28.02.2016 ist mein Vater verstorben, ganz plötzlich und unerwartet.

Nach einer anfänglichen Schockstarre begleitet von Aktionismus (es muss ja alles geregelt werden) begann Anfang dieser Woche erst die eigentliche Trauerarbeit für mich. Aber ist Trauern eigentlich so richtig möglich, wenn man selbst ein kleines Kind zu versorgen hat?

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