5 Fakten über starke Emotionen bei Kleinkindern

Was passieren kann, wenn kleine Kinder starke Emotionen zeigen

Am Wochenende hatte ich ein Erlebnis, das mich veranlasst hat über das Thema "Umgang mit starken Emotionen bei Kleinkindern" zu reflektieren und meine Erkenntnisse in diesem Artikel zusammen zu fassen. Zum Verständnis möchte ich euch die verantwortliche Szene schildern:

Ich war am Sonntag mit meiner Familie und in unserem Garten und wir haben dort u.a. auch zu Mittag gegessen. Der Zufall ergab es, dass wir noch Besuch bekamen und wir diesen auch an unseren Tisch baten. Dann passierte es: Unser Gast nahm meinem Sohn ohne ein Wort dazu zu sagen, den Teller weg, weil dieser nicht für ihn vorgesehen war (er sollte einen Teller aus unzerbrechlichem Material bekommen). Das fand mein Sohn aber gar nicht lustig und bekam einen Wutanfall (er weinte und schimpfte "Will auch einen Teller."). Ich habe in meinem Selbstverständnis als Mutter reagiert, nämlich indem ich meinen Sohn getröstet und ihm erklärt habe, dass er einen anderen Teller bekommt (welchen er, nachdem er sich schon rein gesteigert hatte, natürlich nicht wollte). Es dauerte entsprechend eine Weile, bis er sich wieder beruhigt hatte. Unser Besucher hielt mir während dessen einen Vortrag darüber, dass das Verhalten meines Sohnes ja gar nicht geht und er lernen müsse sich zu "benehmen". Mein Besuch hatte Glück, dass ich im Gegensatz zu meinem Sohn, über genügend Impulskontrolle verfüge, um ihn nicht meine in diesem Moment in mir aufwallende Wut spüren zu lassen.

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Eine neue Dimension von Liebe

Seitdem ich Mutter geworden bin, erfahre ich täglich wahrhaftig eine neue Dimension von Liebe. Bereits kurz nach der Geburt meines Sohnes schäumte ich quasi über vor Glück und bin seither dauerverliebt in meinen kleinen Sohn. 

Anlässlich des 2. Geburtstages meines Söhnchens, blicke ich zurück auf 2 Jahre "Mama sein" und werde mir einmal mehr bewusst, dass die Liebe zu meinem Kind mit nichts vergleichbar ist, was ich zuvor in anderen zwischenmenschlichen Beziehungen erlebt habe. Es fühlt sich an, als wäre mein Herz gewachsen, als sei es einfach durch die Geburt dieses Kindes um seine doppelte Größe angewachsen. 

Damit geht aber auch einher, dass ich inzwischen Ängste und Sorgen ausstehe, die ich früher nie kannte. Na und was natürlich auch angewachsen ist, ist das Stresslevel. Es ist, als hätte das Mutter sein mein Leben in alle Richtungen mit "Mehr" angereichert: mehr Liebe, mehr Chaos, mehr Lachen, mehr Verantwortung, mehr Stress, mehr Gefühle, mehr Bedürfnisse, ... 

Es ist kurz gesagt, die ganze Fülle des Lebens!

Im Alltag geht der Blick für die Liebe zum eigenen Kind aber manchmal flöten. Das liegt einfach an dieser Alltagskatastrophe, die ein Leben mit Kleinkind darstellt. Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass ein so kleines Kind mein Leben so intensiv auf den Kopf stellen kann. Ich bin eigentlich jeden Tag in der Situation, dass mich mein Söhnchen mit irgendetwas konfrontiert, an dem ich wachsen darf (das ist inzwischen meine Perspektive zu "schwierigen Verhaltensweisen"). Es gibt natürlich auch Tage, an denen es flutscht, an denen ich darin baden kann, einen so großartigen kleinen Sohn zu haben. Das ist aber eher die Ausnahme. Mehrheitlich verlaufen die Tage so, dass kein Plan aufgeht, dass spontaner und kreativer Umgang mit der Situation gefordert ist und dass garantiert keine Rücksicht auf meine eigenen Befindlichkeiten genommen wird. Das sind die Tage, an denen ich sehr häufig gestresst bin. 

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12 Dinge, die ich meinem Kind im Alltag immer wieder sage

Starke Kommunikation fördert starke Kinder

Den meisten Eltern ist die Bedeutung von "Kommunikation" im Leben  - sowohl beruflich als auch privat -  sehr bewusst. Gute kommunikative Fähigkeiten werden in unserem Zeitalter als die Komponenten genannt, die es braucht, um im Leben voran zu kommen (laut "The Pew Research Center of America" noch vor Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben, Teamarbeit und logischem Denken). 

Aber welche Art von Kommunikation braucht mein Kind eigentlich, um zu einer starken Persönlichkeit zu werden?

Ich glaube aus eigener Erfahrung fest daran, dass die Kommunikation, die unsere Eltern mit uns pfleg(t)en einen enormen Einfluss darauf hat, wie wir uns entwickeln. Mein eigenes Selbstwertgefühl hat jahrelang unter der unachtsamen Kommunikation von Erwachsenen gelitten. So entwickelte sich z.B. meine "innerer Nörgeltante" (so nenne ich liebevoll die Stimme in mir, die irgendwie nie zufrieden zu sein scheint, mit dem was ich tue) aus genau dieser Kommunikation. Sie flüstert mir auch heute immer noch Sätze zu, die ich aus meiner Kindheit kenne, wie z.B. "Nimm dich nicht so wichtig." oder "Was willst du? Das schaffst du niemals."

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Vom Glück des Trödelns

Wie ich mich gelassener auf das Tempo meines Kindes einlassen kann

Mein Söhnchen ist in letzter Zeit ein echtes "Bummelkind" geworden. Viele Alltagsabläufe dauern länger, weil er neue Dinge entdeckt, spielt oder etwas "selber machen" will. Das ist besonders morgens eine echte Herausforderung. 

Aber was erzähle ich den erfahrenen Eltern hier? Ich wette mit euch, Jeder! kennt dieses Phänomen, das besonders dann auftritt, wenn wir es eilig haben.

Nun habe ich aber überhaupt keine Lust, mich davon länger stressen zu lassen. Deshalb habe ich das "Trödelverhalten" meines Sohnes genauer unter die Lupe genommen. Je mehr ich es beobachte und mich auch belesen habe, desto mehr kann ich mich mit dem Trödeln anfreunden. Aber lest selbst!

Trödeln ist ganz normal

Das Kinder trödeln liegt einfach daran, dass ihr Gehirn auf einen Situationswechseln noch nicht so flexibel reagiert, wie das eines Erwachsenen. D.h. gerade die situativen Übergänge (z.B. anziehen und nach draußen gehen, Abends ins Bett gehen, etc.) sind für die Kleinen schwieriger, weil sie sich dann lösen müssen von warmer Kleidung, dem Spielzeug, den Eltern, etc. Sie brauchen einfach ein bisschen mehr Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.

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