Kraft tanken durch Selbstempathie

Mein Tipp zum Batterien aufladen im Alltag

Hallo und zurück aus dem Urlaub! Ich war mit meinem Söhnchen 12 Tage in Großbritannien unterwegs und habe zum ersten Mal die Erfahrung gemacht, dass mit Kind allein verreisen eher dem Familienalltag unter erschwerten Bedingungen gleicht, anstatt einen Erholungseffekt zu haben ;-).

Ich hatte bereits im Vorfeld großen Respekt vor dieser Reise und hätte meinen Mann sehr gern mitgenommen. Aber durch die ungünstige Urlaubsplanung in seiner Firma und den anstehenden (nicht verhandelbaren) Hochzeitstermin meiner Freundin in The UK stand ich vor der Wahl, entweder zu fahren, oder es eben zu lassen.

Ich entschied mich dafür und bin mit der romantischen Idee im Kopf los geturnt, dass diese 12 Tage mit meinem Kind auch etwas sehr intensives und Nähe schaffendes sein werden (was sie letztlich auch waren). Aber zunächst machte ich die Erfahrung, dass mit einem Kleinkind Stundenlang in Zug, Flugzeug und Bus zu sitzen in erster Linie mega anstrengend ist.  

Trotzdem bin ich gefühlt gut erholt zurück gekommen und möchte euch heute verraten, wie mir das gelungen ist. Ich habe eigentlich nichts anders gemacht, als ich es im Alltag ohnehin schon tue, nur eben noch bewusster: Ich habe meine gute alte Energietankstelle namens Selbstempathie angezapft.

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Emotionale Taubheit – Wie wir lernen, Gefühle zu unterdrücken

Das schreiben von Blogartikeln ist für mich auch immer ein Reflexionsprozess. Auf meinen letzten Artikel, in dem ich mich mit meiner Wut und ihre Ausprägung als Sekundärgefühl beschäftigt habe, folgte für mich logisch die Bearbeitung folgender Fragen:

Warum fällt es vielen Erwachsenen eigentlich so schwer, die eigenen Gefühle wahrzunehmen? Und warum tun wir uns noch schwerer, diese adäquat auszudrücken?

Diese Neigung vieler Erwachsener liegt meiner Ansicht (und der vieler Experten) nach darin begründet, dass wir in unserer Kindheit sukzessive gelernt haben, unsere Gefühle zu unterdrücken. Wie genau das passiert, ist ein sehr komplexer Vorgang, auf den ich später genauer eingehen will.

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Was meine Wut mir sagen will

"Aber du machst doch Gewaltfreie Kommunikation, du darfst doch gar nicht wütend sein..."

Diesen Satz hörte ich neulich von einer Freundin und auch wenn sie es mit einem Augenzwinkern sagte, hat mich dieser Satz sehr nachdenklich gemacht. So sehr, dass ich mich heute dieser Emotion einmal intensiv widmen will, weil ich eine besondere Beziehung zu meiner Wut habe.

Die Wut ist gewissermaßen "meine Lehrmeisterin", weil ich, bevor ich die Gewaltfreie Kommunikation kennen lernte, ein Wutmensch war. Meine Tendenz, zu explodieren und auf die Palme zu springen brachten mich häufiger in brenzlige Situationen und ich sagte immer wieder Dinge (besonders zu meinen Lieben), die ich hinterher sehr bedauerte. Ich war brutal direkt und bissig, so dass es allen anderen weh tat, auch mir selbst.

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