7 Aspekte, die mir dabei helfen, das Gleichgewicht in der gewaltfreien Beziehungsarbeit zu halten

Heute Morgen las ich einen Artikel, der mich in seiner Ehrlichkeit in Bezug auf mögliche Nebenwirkungen in der gewaltfreien oder unerzogenen Beziehungsarbeit innerhalb der Familie stark beeindruckt hat (hier der Link zum Artikel).

Die Autorin Sylvie spricht an, dass Eltern, die sich ernsthaft auf den Weg der Gewaltfreiheit begeben haben oder der Grundhaltung unerzogen nahe stehen (das ist für mich das Gleiche), Gefahr laufen, in eine Falle zu tappen:

Nachdem einmal verstanden wurde, dass bestimmte Handlungen und auch Kommunikationsweisen dem Kind schaden könnten, versuchen Eltern so viel an schädlichen Verhaltensweisen zu vermeiden, wie möglich. Sie fokussieren sich sehr auf die Bedürfnisse der Kinder und versagen sich oder ignorieren dabei die eigenen.

Ebenfalls kommt in dem Artikel die Selbst-Verurteilung der eigenen Handlungen zur Sprache, die in den wenigsten Fällen 100% gewaltfrei sind – ja, gar nicht sein können, weil wir alle noch in alten Erziehungsmustern verhaftet sind.

Was Sylvie in ihrem Artikel anspricht, findet bei mir Zustimmung, a) weil ich es selbst so erlebt habe, b) weil viele Menschen, mit denen ich zu tun habe, genau diese Ängste auf die ein oder andere Weise artikulieren, und c) weil auch ich ein Ungleichgewicht in der Hinsicht, den Kindern nicht schaden zu wollen, beobachten kann.

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