Wohlwollen, Wertschätzung und Anerkennung – Drei Bedürfnisse, die leider zu oft zu kurz kommen

Als mein Mann im September des letzten Jahres den Freitod wählte, hat sich mein Leben von Grund auf geändert. Ich bin auf vielen Ebenen geläutert, bin in Bezug auf meine Arbeit mit der Gewaltfreien Kommunikation demütiger und habe meine Perspektive auf die Gestaltung von Beziehungen innerhalb der Familie nochmal neu justiert.

Kurz: Ich erlebte im Verlauf meiner Trauerarbeit auch einen persönlichen Reifungsprozess. Damit gingen einige neuen Erkenntnisse über mich und wie ich Beziehungen lebe einher.

Heute möchte ich über drei Bedürfnisse sprechen, die ich als Zutat oder Komponente einer gelungenen Beziehung zu meinen Mitmenschen und ganz besonders zu meinem Partner viel zu lange stiefmütterlich behandelt habe:

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„Mama, warum schreist du mich an?“ – Über eine kurze Explosion und warum ich diese Situation feiere

Heute Morgen ist es seit langem mal wieder passiert. Ich habe meinen Sohn angebrüllt!

Meine Arbeitstage sind derzeit mit Terminen und To-dos bis unter die Decke gefüllt! Ich könnte von morgens bis abends arbeiten. Ich habe auch Lust darauf, nur eben weniger Energie und Ressourcen, als mir lieb ist.

Mein Kind beherrscht es mit Perfektion, seine Finger auf meine wunden Stellen zu legen. So drückt er genau die Knöpfe, die mich immer wieder zur Selbstreflektion einladen. So auch heute Morgen:

Normalerweise ist es, einmal in den Straßensachen, kein Problem, morgens aus dem Haus zu kommen. Heute war jedoch alles anders. Read more

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