Neurowissenschaft trifft Gewaltfreie Kommunikation – wie Prof. Dr. Gerald Hüter mich zum zweiten Mal berührte

Ich mag Menschen, die ganzheitlich denken und sich aus ihrem Spezialgebiet oder Fach heraus wagen, um ein System im Ganzen betrachten. Nur solche Perspektiven ermöglichen es uns, die Komplexität von Wirkgefügen und -zusammenhängen zu berücksichtigen.

Solch ein Mensch ist für mich Prof. Dr. Gerald Hüter, den ich vergangene Woche Dienstag zum zweiten Mal live erleben durfte. Read more

5 Punkte, die mir helfen die Beziehung zu meinem Kind auf Kurs zu halten

Meine innere Haltung ist der Kompass im Umgang mit meinem Kind

Ich finde es ganz wunderbar, was sich in der letzten Zeit so tut in unserer Gesellschaft hinsichtlich des Themas Kinder und „Erziehung“: Ergebnisse der Hirnforschung (speziell das Thema Bindung und seine Bedeutung für die Entwicklung des Kindes) dringen ins öffentliche Bewusstsein, es gibt tolle Blogs, die sich mit Alternativen zum herkömmlichen oft auf Gewalt basierten Erziehungsansatz beschäftigen und sogar Online Kongresse. Ich habe erst jüngst an einem teilgenommen, der unter dem Slogan lief „Beziehung statt Erziehung“.

Bei all dem spüre ich bei mir und in meinem unmittelbaren Umfeld auf der einen Seite ein „Ja“ zu einer auf Beziehung und „Augenhöhe“ orientierten "Erziehung" und auf der anderen Seite eine große Verunsicherung dahingehend wie man a) diese Ideale in der Praxis mit ihren zuweilen widrigen Gegebenheiten umsetzen kann und b) seine Perspektive im Umfeld gut vertreten kann, wenn man auf Menschen trifft, die befremdlich oder irritiert reagieren, wenn sie auf einen vom Mainstream abweichenden „Erziehungsstil“ treffen.

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Der Appetit auf das Leben – Wenn Kinder viel Energie haben

Von wildem Spiel und ungezügelten Kräften

Mein Söhnchen zählt zu den Kindern, die regelrecht überschäumen vor Energie. Er wacht bereits mit einem Paukenschlag auf, indem er von jetzt auf gleich angeknipst ist und auf mir oder meinem Mann rum turnt und seine dringendsten Bedürfnisse anbringt: "Mami, ich habe hunger." oder "Mami, will spielen!" Ich persönlich liebe das, weil ich auch ein wildes Kind war und er mich so sehr an meine eigene Kindheit erinnert, wie ich wild tobend und brüllend durch die Gegend gelaufen bin. Das weckt in mir jeden Tag aufs neue diesen riesigen Appetit auf das Leben! Auf neue Erfahrungen und ungebremste Freude. 

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Die Magie des Annehmens von Menschen und Situationen

Annahme - ein für mich erfolgreiches Experiment

Nachdem ich letzte Woche von der heilsamen Wirkung der Betrachtung von Bedürfnissen hinter meinen negativen Gefühlen berichtet habe, ist mir heute danach, euch an einer weiteren wichtigen Komponente meines Trauer Verarbeitungsprozesses teilhaben zu lassen:

Die Annahme der Situation

Es mag vielleicht einfach klingen, aber die Wahrheit ist, dass die Annahme der Tatsache, dass mein Vater tot ist, ein Prozess ist. 

Jedes mal, wenn ich mich bewusst mit diesem Fakt konfrontiere, wallen enorm viele Gefühle in mir auf. Mein erster Reflex war noch vor wenigen Tagen, diese wieder weg zu schieben, weil Schmerz und Trauer einfach keine schönen Gefühle sind. Es tut enorm weh. Dennoch lohnt es sich für mich, hin zu schauen und den Schmerz anzunehmen. Ich versuche hierbei ihn so klar wie möglich wahrzunehmen, ohne dabei etwas hinzu zu fügen oder etwas weg zu lassen: "Da ist Schmerz."

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3 wichtige Erkenntnisse, über das „schwierige“ Verhalten meines Kindes

 

schwieriges Verhalten von Kindern

 

Kennt ihr das? Ihr geht einkaufen mit eurem Kind. Es entdeckt irgendwo im Regal etwas Süßes und möchte dies unbedingt haben. Ihr wisst aber um die ohnehin überfüllte Süßigkeitenschale zu hause und verweigert ihm diesen Wunsch.

Der Auftakt des Dramas ist getan!

Das Kind beginnt zu quengeln, steigert sich in ein Weinen hinein und wirft sich zu guter Letzt auf den Boden und brüllt! Alles dreht sich zu dir und deinem tobenden Kind um, du kannst die abfälligen Gedanken der Zeugen förmlich sehen, bist selbst gestresst und kurz davor zu platzen oder zumindest total genervt, weil es eine Weile dauern wird, bis du die Situation wieder unter Kontrolle hast.

Diese und ähnliche Szenen kann man auch anderes angehen, man kann in 3 einfachen Schritten die Perspektive wechseln und das Drama deutlich entschärfen. Wie also?

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