5 Dinge, die ich lernte, weil ich ein unerzogenes Kind habe

Der Jahreswechsel ist ja immer so eine Zeit, die sich für intensive Innenschau und Bilanz ziehen über die aktuelle Ausrichtung des eigenen Lebens eignet. Dieses Jahr dauert mein Prozess sehr lange, weil ich wirklich fundamentale Änderungen erfahren habe und diese ganz bewusst würdigen will.

Eine Sache, die sich immer wieder in mir abspielt, ist das Erleben, dass mir der Alltag mit Kind manchmal über den Kopf wächst. Das sind die Situationen, in denen ich als Mutter verzweifele, weil ich glaube, dass, seitdem ich ein Kind habe, einfach das ganze Leben Kopf steht. Da kommt bei mir schnell das Gefühl von Überforderung auf, weil in meiner Wahrnehmung nichts mehr nach Plan läuft. Das sind die Tage, an denen um jede Ecke kleine bis mittlere Katastrophen lauern und Entspannung und Erholung im eigenen Sprachgebrauch nicht mehr vorzukommen scheinen.

Das ist zugegeben eine Übertreibung, aber manchmal gibt es Tage, an denen ich mich genau so fühle. An denen ich mir mehr Kontrolle wünsche über den Tagesablauf, an denen mir die Leichtigkeit fehlt, mit der bestimmte Abläufe (Anziehen, pünktlich zum Termin kommen und auch schon gefrühstückt haben...) reibungslos laufen.

Klar könnte ich das haben. Mit einem Kind, dass ich von Anfang an „gut erzogen“ hätte. Dieses Kind würde jetzt, mit fast 3 Jahren super funktionieren (Achtung: Ironie!). Es würde weder murren – oder wenn dann nur leise – noch jeden Morgen neue Ideen und gute Gründe haben, weshalb es nicht in die Kita will. Und das, obwohl es, einmal in der Kita angekommen, nicht mal mehr „Tschüss“ sagt, weil es sich bereits freudig auf die Spielkameraden stürzt.

Stopp!

In meiner Reflexion ist mir gerade in diesen Tagen sehr bewusst geworden, dass ich ehrlich gesagt sehr froh bin, dass alles so ist, wie es ist. Kein „gut erzogenes“ Kind hätte mich je so wachsen lassen. Dem Zusammenleben mit meinem Sohn verdanke ich einige qualitative Entwicklungen meiner Persönlichkeit, zu denen es ohne nie gekommen wäre.

Grundlegend kann ich sagen, dass er federführend daran beteiligt ist, dass ich Gewaltfreie Kommunikation und die Haltung, die dahinter steckt, wirklich kapiert habe – bis in die letzte Zelle meines Körpers. Die Kombination aus meinem Anspruch, mein Kind gewaltfrei ins Leben zu führen, und die damit verbundenen Alltagshürden ermöglichten mir diese Entwicklung.

Dies wäre nicht passiert, wenn ich ihn „gut erzogen“ hätte. Dann hätte ich keinen Grund gehabt, meine eigenen Verhaltensweisen und Glaubenssätze in Sachen „Erziehung“ zu hinterfragen und gewaltvolle Verhaltensmuster und den dahinterliegenden Schmerz zu entlarven.

Aus diesem Bewusstsein kann ich meinen Fokus neu setzen, wenn ich mich bei oben beschriebenen Gedankenschleifen erwische. Deshalb möchte ich heute ganz bewusst und in Dankbarkeit einmal festhalten, welche wichtigen Lektionen ich im Zusammenleben mit meinem Sohn bislang gelernt habe:

1 - Meine eigenen Grenzen erkennen und achten

Wenn man sich mit Gewaltfreiheit im Familienleben auseinander setzt, bleiben gewissen Lernerfahrungen nicht aus. Eine davon war auch für mich, dass man diesen Ansatz der Gewaltfreiheit häufig bei sich selbst missachtet und seine eigenen Grenzen sehr häufig überschreitet.

Anfangs sind viele Eltern so sehr damit beschäftigt, bloß den Kindern keine Gewalt anzutun bzw. adäquat auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen, dass sie glauben, sie müssen selbst unendlich viel „aushalten“ und „ertragen“, bis sie sich energetisch an die Wand fahren.

Die Folge davon sind wiederum emotionale Entladungen (weil das eigene System rebelliert) und unweigerlich unangenehme Gefühle, wie Frust, Niedergeschlagenheit und Verzweiflung, wobei Selbstzweifel und Vorwürfe zutage treten.

Ich erreichte mein persönliches Energietief um das erste vollendete Lebensjahr meines Sohnes herum, als ich alles gegeben hatte, um meinem Sohn alle Bedürfnisse (brav nach Plan der Bindungstheorie und der Attachment-Parenting-Schule) zu erfüllen. Ich war selbst so kaputt, dass ich ständig unzufrieden und wütend war.

Erst als mir klar wurde, dass ich als Mensch meine Grenzen habe, in dem was ich leisten kann (auch meinem Kind gegenüber), legte ich den Grundstein, die liebevolle Mutter zu werden, die ich gerne sein wollte – und hoffentlich heute bin. Ich tue mir seither bewusst und mit Genuss immer wieder Gutes und habe zum Wohle meiner Energiereserven gelernt immer häufiger „Nein“ zu sagen.

Das Bemerkenswerte an dieser Entwicklung ist, dass es wirklich nicht zu Lasten meiner Familie geht, sondern im Gegenteil, wir immer wieder neue Wege finden, all unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und zu erfüllen. Das fördert die Harmonie und den Frieden zwischen uns enorm.

2 - Geduld

Geduld ist eine Qualität, von der ich nicht dachte, dass ich sie je entwickeln würde. Dass ausgerechnet mein Kind mich dies lehren würde, hätte ich vor seiner Geburt nie für möglich gehalten. Ich gehöre zu den Menschen, die immer alles sofort haben bzw. erreichen wollen. Auch mit anderen Menschen hatte ich wenig Geduld – ich konnte z.B. mit Trödeln einfach nichts anfangen und mein Mann hat mich damit regelmäßig auf die Palme getrieben. Der Puls meines Lebens war vor der Geburt meines Kindes also entsprechend „rasch“. Ich denke schnell, esse schnell und bewege mich eher hastig.

Die ersten Lebensmonate meines Sohnes verbrachte ich aus Gewohnheit häufig in diesem Tempo: Ich wollte wieder Sport treiben (und fit werden) und hatte wenig Geduld mit meinem Körper, der einfach noch Ruhe brauchte. Am deutlichsten und schmerzhaftesten wurden mir meine Ungeduld in bestimmten, für mich anstrengenden Entwicklungsphasen meines Kindes bewusst. Ich wollte sie immer nur „hinter mich bringen“ und sehnte dem Tag entgegen, wann er endlich krabbeln, laufen, sprechen, etc. kann.

Aber dann war da dieses kleine Wesen, das einfach in seinem eigenen Tempo wachsen wollte. Als mir bewusst wurde, dass dies immer so sein wird, wurde mir schlagartig klar, dass ich die Wahl habe entweder darüber zu verzweifeln oder mich wirklich in Geduld zu üben und diese Prozesse zu genießen. Gott, was für eine Last damals von mir fiel, als ich durch diese Haltung dem täglichen Kampf und der Gewalt (in Form von Antreiben, mich und alle anderen stressen, Streit, etc.) Adé sagte! Diese Lektion hätte mir kein Mensch so deutlich vermitteln können wie mein kleines Trödelkind.

3 - Gelassenheit

Wenn man als Mutter/Vater klug mit seinen Energiereserven haushalten will, ist die Entwicklung von Gelassenheit vermutlich unausweichlich. Ich stehe quasi jeden Tag mehrfach vor der Wahl, mich in Gelassenheit zu üben, oder ob der neuen Herausforderung durchzudrehen oder den Kopf in den Sand zu stecken.

Ja, ich entwickelte Schritt für Schritt Gelassenheit im Angesicht von Flecken auf dem Teppich, allgemeiner Unordnung in der Wohnung, dem nicht enden wollenden Wäscheberg, der täglichen Diskussionen und Widerstände bezüglich aller möglichen Aktivitäten, die gestern noch okay waren, Wutausbrüche, Schrei-Attacken, etc.

Das bedeutet nicht, dass mir plötzlich alles egal ist. Aber ich rege mich einfach nicht mehr auf oder versuche gar, es unbedingt anders haben zu wollen. Ich kann einfach viel mehr die Dinge „so sein lassen“. Damit ist eine enorme Last von mir abgefallen. Außerdem ist diese Haltung sehr zielführend bei der Entlarvung bestimmter Glaubensmuster in Sachen Erziehung. Immer wenn ich aus dieser Gelassenheit gerissen werde, kann ich davon ausgehen, dass da wieder eine Lernaufgabe auf mich wartet. Die innere Unruhe begründet sich wirklich in den meisten Fällen aus den Stimmen, die mir sagen, dass Verhalten x oder Vorgehensweise y nicht okay ist, dass es "anders" laufen muss. Auch Ängste melden sich regelmäßig und dann weiß ich, es gibt mal wieder etwas, das genauer angeschaut werden möchte.

4 - Die Verantwortung für meine Gefühle liegt bei mir

Es ist leider immer noch ein weit verbreiteter Irrglaube (und ein so verführerischer dazu), anzunehmen, dass andere Menschen für unsere Gefühle verantwortlich sind. Unser Sprachgebrauch hat dazu unzählig Beispiele:

„Du machst mich traurig.“ (Dieser Satz wird gerne verwendet, um Kinder zu manipulieren.)
„Mach mich glücklich!“ (Eine Erwartung, die wir häufig an unseren Partner richten.)
„Ich fühle mich verarscht.“ (Ein Vorwurf, der in allen möglichen Situationen gebraucht wird.)
...

Ich wusste zwar auf einer kognitiven Ebene schon vor der Geburt meines Sohnes, dass andere Leute nicht für meine Gefühle verantwortlich sind, allerdings habe ich es wirklich erst bis in die letzte Zelle meines Körpers verstanden, als ich dieses kleine Wesen im Arm hielt. Seine Hilflosigkeit verdeutlichte mir, dass er wirklich nicht die Macht hat, mir bestimmte Gefühle zu machen.

Von diesem Moment an konnte ich immer intensiver meine eigenen inneren Spannungen wahrnehmen und annehmen. Seither übernehme ich wahrhaftig Verantwortung für meine Gefühle. Ich habe mit Hilfe dieser Erfahrung und den in der Gewaltfreien Kommunikation üblichen Ansätzen des „in sich hinein Spürens“ so langsam gelernt, mich auszuhalten. Mit all den Gefühlen, die gerade in mir lebendig sind.

5 - Alte Wunden können heilen

Es liegt vermutlich in der Natur der Sache, dass wir, wenn wir Eltern werden auch wieder ein Stück in die eigene Kindheit versetzt werden. Als wären unsere Kinder ein Zugang zu den verschüttet geglaubten Erinnerungen, fällt uns plötzlich ein, wie es uns erging in dem Alter, in dem das eigene Kind gerade ist. Ich höre dies viel von meinen Klienten und erlebe es selbst auch so.

Manchmal passieren in den Situationen mit meinem Kind wirklich bemerkenswerte Dinge, die ich zunächst nicht verstand. Da waren z.B. manchmal Tränen, wenn ich mein Kind im Arm hielt und es tröstete oder wenn ich mich bei ihm für ein verletzendes Verhalten meinerseits entschuldigte. Heute verstehe ich es.

Irgendwann ist mir klar geworden, dass ich vieles von dem, was ich meinem Kind gebe – Halt, Verständnis, Einfühlung, Anerkennung, etc. – selbst so nicht bekommen habe im jeweiligen Alter.

In sehr achtsamen Momenten höre ich förmlich die Dinge, die meine Eltern sagen würden, würden sie die Verhaltensweisen meines Sohnes in bestimmten Situationen sehen. Er teilt mir zum Beispiel angstfrei mit, wenn etwas kaputt gegangen ist oder er etwas verschüttet hat. Das hätte ich als Kind aus Angst vor einer Strafe oder verbalen Herabwürdigung nie offen zugegeben oder wäre damit gar zielstrebig zu meinen Eltern gegangen.

Gerade heute morgen kam mein Sohn zu mir ins Bad und sagte: „Mama, ich habe Wasser verschüttet.“ Er hatte weder Angst noch Reue in seinem Gesichtsausdruck und ich hörte in meinem Kopf einen Spruch, den mein Vater sicher von sich gegeben hätte: „Bist du da jetzt stolz drauf?“ - natürlich in entsprechender Tonlage.

Ich wusste sofort, dass das nicht meine Gedanken sind, sondern das es eine alte Tonbandaufnahme aus meiner Kindheit ist. Und in mir regten sich zwei Gefühle gleichzeitig: der eigene Schmerz, den diese Äußerung meines Vaters in mir auslöste und die Freude darüber, dass ich so gelassen bleiben konnte und das Wasser einfach aufgewischt habe. Den alten Schmerz konnte ich gut auffangen, indem ich mir klar machte, dass ich selbst in solch einer Situation die Nachsicht und das Wohlwollen meines Vaters gebraucht hätte. Wann immer mir diese Perspektive gelingt, entspannt sich etwas in mir und eine weitere Wunde kann heilen.

Es gibt inzwischen unzählige Beispiele für Situationen, in denen ich im Alltag, ausgelöst durch irgendein Verhalten meines Sohnes, die Gelegenheit bekam, mich in meinen alten Schmerz hinein zu versetzen und mir bewusst zu machen, welche Bedürfnisse ich damals hatte und sie mir aus meiner erwachsenen Perspektive zuzugestehen. In diesem Bewusstsein erlebe ich immer wieder heilsame Momente, die ohne die Beziehung zu meinem Sohn in diesem Ausmaß niemals möglich wären. Das bringt mich enorm in meine Kraft.

In diesem Sinne verneige ich mich in tiefer Dankbarkeit für diese Erfahrungen und Lernprozesse, die aus dem Zusammensein mit meinem Kind angestoßen werden und nutze dieses Bewusstsein besonders in Situationen, wenn unsere Balance mal wieder ein wenig wackelig ist oder die alten Tonbänder mit Selbstzweifeln anspringen.

Wie immer bin ich gespannt, wie es dir mit diesem Artikel erging und freue mich über Kommentare und Mails: mareike@liebevollefamilie.de.

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About Mareike

Mein Herzensthema sind gewaltfreie Beziehungen zu Kindern leben. Motiviert durch meine eigenen Kindheitserfahrungen möchte ich dazu beitragen, dass Kinder heute fernab von Strafen, Drohungen, Manipulationen und physischer Gewalt aufwachsen können. Vor 5 Jahren absolvierte ich eine Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation und übe mich mit meiner kleinen Familie seither im gewaltfreien Miteinander. Ich kann sagen, dass es funktioniert und ich mein Familienleben als wunderbar und entspannt und freudvoll empfinde. Aus tiefer Überzeugung möchte ich mit anderen Eltern teilen, dass unser Zusammenleben so ungemein verschönert werden kann, wenn wir ablassen von alten Denkmustern hinsichtlich der Erziehung. Am besten lassen wir ganz die Finger davon und konzentrieren uns auf unsere Bedürfnisse. Das ist der Schlüssel zu mehr Frieden...

9 thoughts on “5 Dinge, die ich lernte, weil ich ein unerzogenes Kind habe

  1. So schön geschrieben. 🙂 Noch bin ich nicht soweit, alles immer so gelassen zu sehen… und dann ärgere ich mich. Hoffe aber auf dem besten Weg zu sein und immer wenn ich in einer Situation, gelassen reagiere, freue ich mich wie Bolle wie gut das eigentlich funktioniert. Es ist echt nicht immer einfach aber der Erfolg ist es wert. Kinder sind einfach keine Maschinen und es ist auch nicht die Mühe wert, diese so zu erziehen, dass sie immer perfekt reagieren wie man es selbst gerne hätte. Seitdem ich mich hier angeschlossen habe, ist die Verbindung zu meinem Kind soviel schöner und unkomplizierter geworden. Zumindest habe ich so das GEfühl. Oft lese ich die Zeilen hier einfach immer wieder,wenn mir wieder Selbstzweifel kommen und dann ist wieder alles im Lot.

    1. Liebe Gunda,
      Geduld ist wirklich eine herausfordernde Qualität – auch die Geduld mit uns selbst! Wenn es dir gelingt, dich daran zu erinnern, dass es ein Prozess ist und dich an deinen Erfolgen zu erfreuen, dann wird dir diese Perspektive bereits Freude bringen. Ich glaube auch nicht, dass es wirklich Schädlich für unsere Kinder ist, wenn wir Rückschläge in Form von „Ausrastern“ erfahren. Sie sehen darin unsere Menschlichkeit. Denn das Leben ist nicht nur Sonnenschein und manchmal stinkt es uns und wir kommen in die Wut. Wenn wir lernen, dies als Signal zu sehen, anstatt uns dafür zu malträtieren, dann stellt sich auch wieder Leichtigkeit ein.
      Ich freue mich, dass du so viel Hoffnung und Inspiration aus dieser Seite und ihren Inhalten ziehst. Solche Rückmeldungen bedeuten mir viel – sie richten mich auf mein Bedürfnisse nach Beitragen und Sinn aus.
      Vielen Dank und alles Liebe
      Mareike

  2. Auch mir ging es so. Habe mit 25 angefangen mich selbst zu suchen – meine Persönlichkeit. Hatte schon viel geschafft und dachte, ich bin fertig … dann kam meine erste Tochter. Mit ihr viele unschöne Kindheitserinnerungen. Seit kurzem beschäftige ich mich mit GfK und damit ist eine neue Herausforderung gekommen: Bedürfnisse und Gefühle in Worte zu fassen. So tief und intensiv, habe ich mich noch nie beobachtet. Und ich war noch nie so ruhig und gelassen. Ich ruhe in mir selbst und die Welt sehe ich mit anderen Augen.

    1. Liebe Claudia,
      haha, ich dachte auch, dass ich vor der Geburt meines Sohnes in mir Ruhe und ein Stück weit war es ja auch so. Die GFK ist wirklich ein guter Weg, um sich selbst näher zu kommen. Ich bin froh und dankbar, dass ich ihn gefunden habe und meine Erfahrungen mit euch teilen darf.

      Alles Liebe
      Mareike

  3. Danke Mareike, ich kann mich so gut in deinen Beschreibungen erkennen. Meine Söhne sind zwar mittlerweile bedeutend älter, trotzdem ist der Blick zurück unglaublich hilfreich. Ich beschäftige mich gerade sehr intensiv mit der Frage, wie und warum sich die Dinge in meinem Leben so und nicht anders entwickelt haben. Ich empfinde diese Art von Selbstreflektion aus dem Blickwinkel meines jetzigen Entwicklungsstandes heraus als äußerst befreiend. Meine Erkenntnisse teile ich liebend gerne im Gespräch mit meiner Familie, wodurch damalige Entscheidungen sehr viel transparenter werden und Raum für gegenseitigen Verständnis und Wachstum entsteht.
    Alles Liebe für dich!

    1. Liebe Marion,
      es scheint wirklich eine gute Zeit für Selbstreflexion zu sein. In diesem Jahr empfinde ich diesen Prozess als besonders intensiv. Ich freue mich zu lesen, dass du deine Familie aktiv mit einbeziehst und dir dadurch inneren Freiraum verschaffst.
      Alles Liebe auch für dich!
      Mareike

  4. Du sprichst mir aus der Seele. Fast jeder Satz könnte von mir stammen (nicht ganz so schön formuliert 😉 aber genau so ergeht es mir auch. Danke für die Ordnung all meiner Gedanken dazu <3

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