Vom Glück des Trödelns

Wie ich mich gelassener auf das Tempo meines Kindes einlassen kann

Mein Söhnchen ist in letzter Zeit ein echtes "Bummelkind" geworden. Viele Alltagsabläufe dauern länger, weil er neue Dinge entdeckt, spielt oder etwas "selber machen" will. Das ist besonders morgens eine echte Herausforderung. 

Aber was erzähle ich den erfahrenen Eltern hier? Ich wette mit euch, Jeder! kennt dieses Phänomen, das besonders dann auftritt, wenn wir es eilig haben.

Nun habe ich aber überhaupt keine Lust, mich davon länger stressen zu lassen. Deshalb habe ich das "Trödelverhalten" meines Sohnes genauer unter die Lupe genommen. Je mehr ich es beobachte und mich auch belesen habe, desto mehr kann ich mich mit dem Trödeln anfreunden. Aber lest selbst!

Trödeln ist ganz normal

Das Kinder trödeln liegt einfach daran, dass ihr Gehirn auf einen Situationswechseln noch nicht so flexibel reagiert, wie das eines Erwachsenen. D.h. gerade die situativen Übergänge (z.B. anziehen und nach draußen gehen, Abends ins Bett gehen, etc.) sind für die Kleinen schwieriger, weil sie sich dann lösen müssen von warmer Kleidung, dem Spielzeug, den Eltern, etc. Sie brauchen einfach ein bisschen mehr Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.

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