Die bezaubernde Wirkung eines bedürfnisorientierten Familienlebens

Teil 5 der Blogserie „Gewaltfreie Beziehungen in der Familie leben“

Meine Blogserie schreitet voran und heute ist die 3. Ebene des Modells der Gewaltfreien Kommunikation dran. Klassischerweise geht es hier um unsere Bedürfnisse und da ich den Fokus auf der Gestaltung von gewaltfreien Familienbeziehungen gelegt habe, möchte ich mich heute dem Thema bedürfnisorientiertes Familienleben widmen.

Wie ich bereits im 2. Teil der Serie beschrieben habe, geht es uns in unserem Leben darum, unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Es macht absolut Sinn, das eigene Leben bewusst nach den eigenen Bedürfnissen auszurichten, weil wir dadurch Leichtigkeit, Leidenschaft und Glück in unser Leben holen.

Wenn wir eine Familie gründen, erfüllen wir uns damit ebenfalls lediglich Bedürfnisse. Wir bereichern unser Leben dadurch wahrscheinlich mit Liebe, Nähe, Zugehörigkeit, Sinn, Freude, etc. Read more

12 Dinge, die ich meinem Kind im Alltag immer wieder sage

Starke Kommunikation fördert starke Kinder

Den meisten Eltern ist die Bedeutung von "Kommunikation" im Leben  - sowohl beruflich als auch privat -  sehr bewusst. Gute kommunikative Fähigkeiten werden in unserem Zeitalter als die Komponenten genannt, die es braucht, um im Leben voran zu kommen (laut "The Pew Research Center of America" noch vor Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben, Teamarbeit und logischem Denken). 

Aber welche Art von Kommunikation braucht mein Kind eigentlich, um zu einer starken Persönlichkeit zu werden?

Ich glaube aus eigener Erfahrung fest daran, dass die Kommunikation, die unsere Eltern mit uns pfleg(t)en einen enormen Einfluss darauf hat, wie wir uns entwickeln. Mein eigenes Selbstwertgefühl hat jahrelang unter der unachtsamen Kommunikation von Erwachsenen gelitten. So entwickelte sich z.B. meine "innerer Nörgeltante" (so nenne ich liebevoll die Stimme in mir, die irgendwie nie zufrieden zu sein scheint, mit dem was ich tue) aus genau dieser Kommunikation. Sie flüstert mir auch heute immer noch Sätze zu, die ich aus meiner Kindheit kenne, wie z.B. "Nimm dich nicht so wichtig." oder "Was willst du? Das schaffst du niemals."

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Vom Glück des Trödelns

Wie ich mich gelassener auf das Tempo meines Kindes einlassen kann

Mein Söhnchen ist in letzter Zeit ein echtes "Bummelkind" geworden. Viele Alltagsabläufe dauern länger, weil er neue Dinge entdeckt, spielt oder etwas "selber machen" will. Das ist besonders morgens eine echte Herausforderung. 

Aber was erzähle ich den erfahrenen Eltern hier? Ich wette mit euch, Jeder! kennt dieses Phänomen, das besonders dann auftritt, wenn wir es eilig haben.

Nun habe ich aber überhaupt keine Lust, mich davon länger stressen zu lassen. Deshalb habe ich das "Trödelverhalten" meines Sohnes genauer unter die Lupe genommen. Je mehr ich es beobachte und mich auch belesen habe, desto mehr kann ich mich mit dem Trödeln anfreunden. Aber lest selbst!

Trödeln ist ganz normal

Das Kinder trödeln liegt einfach daran, dass ihr Gehirn auf einen Situationswechseln noch nicht so flexibel reagiert, wie das eines Erwachsenen. D.h. gerade die situativen Übergänge (z.B. anziehen und nach draußen gehen, Abends ins Bett gehen, etc.) sind für die Kleinen schwieriger, weil sie sich dann lösen müssen von warmer Kleidung, dem Spielzeug, den Eltern, etc. Sie brauchen einfach ein bisschen mehr Zeit, um sich auf die neue Situation einzustellen.

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Trauerarbeit mit Kleinkind – Gefühle, die Nähe schaffen

Eigentlich wollte ich diese Woche einen Artikel über die "Bedeutung von Bedürfnissen" schreiben, aber das Leben hat mich voll erwischt. Oder vielmehr, das Dahinscheiden eines Lebens. Am Sonntag, den 28.02.2016 ist mein Vater verstorben, ganz plötzlich und unerwartet.

Nach einer anfänglichen Schockstarre begleitet von Aktionismus (es muss ja alles geregelt werden) begann Anfang dieser Woche erst die eigentliche Trauerarbeit für mich. Aber ist Trauern eigentlich so richtig möglich, wenn man selbst ein kleines Kind zu versorgen hat?

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3 wichtige Erkenntnisse, über das „schwierige“ Verhalten meines Kindes

 

schwieriges Verhalten von Kindern

 

Kennt ihr das? Ihr geht einkaufen mit eurem Kind. Es entdeckt irgendwo im Regal etwas Süßes und möchte dies unbedingt haben. Ihr wisst aber um die ohnehin überfüllte Süßigkeitenschale zu hause und verweigert ihm diesen Wunsch.

Der Auftakt des Dramas ist getan!

Das Kind beginnt zu quengeln, steigert sich in ein Weinen hinein und wirft sich zu guter Letzt auf den Boden und brüllt! Alles dreht sich zu dir und deinem tobenden Kind um, du kannst die abfälligen Gedanken der Zeugen förmlich sehen, bist selbst gestresst und kurz davor zu platzen oder zumindest total genervt, weil es eine Weile dauern wird, bis du die Situation wieder unter Kontrolle hast.

Diese und ähnliche Szenen kann man auch anderes angehen, man kann in 3 einfachen Schritten die Perspektive wechseln und das Drama deutlich entschärfen. Wie also?

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