Kraft tanken durch Selbstempathie

Mein Tipp zum Batterien aufladen im Alltag

Hallo und zurück aus dem Urlaub! Ich war mit meinem Söhnchen 12 Tage in Großbritannien unterwegs und habe zum ersten Mal die Erfahrung gemacht, dass mit Kind allein verreisen eher dem Familienalltag unter erschwerten Bedingungen gleicht, anstatt einen Erholungseffekt zu haben ;-).

Ich hatte bereits im Vorfeld großen Respekt vor dieser Reise und hätte meinen Mann sehr gern mitgenommen. Aber durch die ungünstige Urlaubsplanung in seiner Firma und den anstehenden (nicht verhandelbaren) Hochzeitstermin meiner Freundin in The UK stand ich vor der Wahl, entweder zu fahren, oder es eben zu lassen.

Ich entschied mich dafür und bin mit der romantischen Idee im Kopf los geturnt, dass diese 12 Tage mit meinem Kind auch etwas sehr intensives und Nähe schaffendes sein werden (was sie letztlich auch waren). Aber zunächst machte ich die Erfahrung, dass mit einem Kleinkind Stundenlang in Zug, Flugzeug und Bus zu sitzen in erster Linie mega anstrengend ist.  

Trotzdem bin ich gefühlt gut erholt zurück gekommen und möchte euch heute verraten, wie mir das gelungen ist. Ich habe eigentlich nichts anders gemacht, als ich es im Alltag ohnehin schon tue, nur eben noch bewusster: Ich habe meine gute alte Energietankstelle namens Selbstempathie angezapft.

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5 Fakten über starke Emotionen bei Kleinkindern

Was passieren kann, wenn kleine Kinder starke Emotionen zeigen

Am Wochenende hatte ich ein Erlebnis, das mich veranlasst hat über das Thema "Umgang mit starken Emotionen bei Kleinkindern" zu reflektieren und meine Erkenntnisse in diesem Artikel zusammen zu fassen. Zum Verständnis möchte ich euch die verantwortliche Szene schildern:

Ich war am Sonntag mit meiner Familie und in unserem Garten und wir haben dort u.a. auch zu Mittag gegessen. Der Zufall ergab es, dass wir noch Besuch bekamen und wir diesen auch an unseren Tisch baten. Dann passierte es: Unser Gast nahm meinem Sohn ohne ein Wort dazu zu sagen, den Teller weg, weil dieser nicht für ihn vorgesehen war (er sollte einen Teller aus unzerbrechlichem Material bekommen). Das fand mein Sohn aber gar nicht lustig und bekam einen Wutanfall (er weinte und schimpfte "Will auch einen Teller."). Ich habe in meinem Selbstverständnis als Mutter reagiert, nämlich indem ich meinen Sohn getröstet und ihm erklärt habe, dass er einen anderen Teller bekommt (welchen er, nachdem er sich schon rein gesteigert hatte, natürlich nicht wollte). Es dauerte entsprechend eine Weile, bis er sich wieder beruhigt hatte. Unser Besucher hielt mir während dessen einen Vortrag darüber, dass das Verhalten meines Sohnes ja gar nicht geht und er lernen müsse sich zu "benehmen". Mein Besuch hatte Glück, dass ich im Gegensatz zu meinem Sohn, über genügend Impulskontrolle verfüge, um ihn nicht meine in diesem Moment in mir aufwallende Wut spüren zu lassen.

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