Das Mantra der guten Gründe

Mit dem Herzen hören und sehen lernen

In der letzten Woche habe ich viel Energie getankt. Ich besuchte einmal mehr ein Seminar zum Thema "Gewaltfreie Kommunikation (GFK)", diesmal mit dem Fokus auf Kinder. Da sich der Titel mit meinem eigenen Herzensthema befasst, konnte ich nicht widerstehen und habe 3 tolle GFK Tage mit Gleichgesinnten verbracht. Mir ist in diesen intensiven Tagen wieder einmal bewusst geworden, dass die Gewaltfreie Kommunikation wirklich mein Weg ist :-). Weil sie eine Sprache ist, die aus dem Herzen kommt. Die Umsetzung der GFK orientiert sich zwar an einem 4-Schritte Modell, aber sie hängt stark von meiner inneren Haltung ab. Die Methode ist dabei nur das Hilfskonstrukt.

Ich möchte heute einen Aspekt der GFK aufgreifen, der mich während des Seminars sehr berührt hat. Diesen sehe ich als einen "Schlüssel" an, mit dem man auch ohne weitere GFK Kenntnisse schon sooooo viel Entspannung in jede Art Beziehung bringen kann. Und nun Trommelwirbel, jetzt kommt es:

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Warum ich zu meinem Kind nie „Sei lieb!“ sage

Meine kleine Familie und ich melden uns aus dem Urlaub zurück. Wir haben ein paar schöne Tage in Hamburg und Kiel verbracht und mit meinem Bruder Geburtstag gefeiert. Die Auszeit hat mir sehr gut getan und ich bin mit neuer Energie aufgetankt. Das Thema für den heutigen Artikel habe ich am Kieler Strand Laboe aufgesammelt. (Ja, ich bin auch erstaunt, dass man am Strand nicht nur Quallen und Muscheln findet ;-)) Dort entstand unverhofft eine Diskussion über die Floskel „Sei lieb!“, die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.

Ich erlebe auch hier in Erfurt immer wieder Szenen, in denen Erwachsene Kinder auffordern „lieb“ zu sein. Und weil ich mich live immer echt zusammenreißen muss, diese Menschen nicht zu belehren, mache ich mir heute mit diesem Artikel Luft.

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Eine neue Dimension von Liebe

Seitdem ich Mutter geworden bin, erfahre ich täglich wahrhaftig eine neue Dimension von Liebe. Bereits kurz nach der Geburt meines Sohnes schäumte ich quasi über vor Glück und bin seither dauerverliebt in meinen kleinen Sohn. 

Anlässlich des 2. Geburtstages meines Söhnchens, blicke ich zurück auf 2 Jahre "Mama sein" und werde mir einmal mehr bewusst, dass die Liebe zu meinem Kind mit nichts vergleichbar ist, was ich zuvor in anderen zwischenmenschlichen Beziehungen erlebt habe. Es fühlt sich an, als wäre mein Herz gewachsen, als sei es einfach durch die Geburt dieses Kindes um seine doppelte Größe angewachsen. 

Damit geht aber auch einher, dass ich inzwischen Ängste und Sorgen ausstehe, die ich früher nie kannte. Na und was natürlich auch angewachsen ist, ist das Stresslevel. Es ist, als hätte das Mutter sein mein Leben in alle Richtungen mit "Mehr" angereichert: mehr Liebe, mehr Chaos, mehr Lachen, mehr Verantwortung, mehr Stress, mehr Gefühle, mehr Bedürfnisse, ... 

Es ist kurz gesagt, die ganze Fülle des Lebens!

Im Alltag geht der Blick für die Liebe zum eigenen Kind aber manchmal flöten. Das liegt einfach an dieser Alltagskatastrophe, die ein Leben mit Kleinkind darstellt. Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass ein so kleines Kind mein Leben so intensiv auf den Kopf stellen kann. Ich bin eigentlich jeden Tag in der Situation, dass mich mein Söhnchen mit irgendetwas konfrontiert, an dem ich wachsen darf (das ist inzwischen meine Perspektive zu "schwierigen Verhaltensweisen"). Es gibt natürlich auch Tage, an denen es flutscht, an denen ich darin baden kann, einen so großartigen kleinen Sohn zu haben. Das ist aber eher die Ausnahme. Mehrheitlich verlaufen die Tage so, dass kein Plan aufgeht, dass spontaner und kreativer Umgang mit der Situation gefordert ist und dass garantiert keine Rücksicht auf meine eigenen Befindlichkeiten genommen wird. Das sind die Tage, an denen ich sehr häufig gestresst bin. 

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