über mich

Hallo, ich bin Mareike...

FMF_2910_Mareike-2... und mein Herzensthema ist die Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern und eine an Bedürfnissen ausgerichtete Beziehung statt "Erziehung". Es ist mir sehr wichtig, in einer liebevollen Verbindung zu meiner ganzen Familie (Kind, Partner, Eltern, Geschwistern) zu leben und vor allem das "Eltern-sein" voll auszukosten. Dabei möchte ich Stress, Streit und Drama so gering wie möglich halten, weil ich die Momente mit meiner Familie viel zu kostbar finde. Folgendes Zitat beschreibt ziemlich genau, was ich mir wünsche:

 "Was ich in meinem Leben will, ist Einfühlsamkeit, ein Fluss zwischen mir und anderen, der auf gegenseitigem Geben von Herzen beruht." Marshall B. Rosenberg

Wie gelingt mir ein liebevolles Familienleben?

2012 begegnete ich  zum ersten mal der Grundhaltung und Technik der Gewaltfreien Kommunikation (GFK). Das hat mir die Augen geöffnet! Ich war sofort begeistert von der Idee, die Kommunikation mit seinen Mitmenschen an den Bedürfnissen auszurichten und nicht an den Strategien, die wir verfolgen, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Von da an, setzte ich die GFK auch im Beziehungs- und Berufsleben um und arbeite schon eine Weile als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation.

Ein weiterer Aspekt, den ich hier gerne nennen möchte, ist die bewusste Verankerung im "Hier und Jetzt" (u.a. nach den Lehren von Eckhart Tolle). Jon Kabat-Zinn nennt es auch einfach "Achtsamkeit". Die Achtsamkeitspraxis ist für mich eine gute Unterstützung, weil sie mir hilft, Gefühle und Bedürfnisse nach der Idee der GFK besser zu identifizieren und zu artikulieren. Auch Empathie gelingt nur mit einem gewissen Grad an Achtsamkeit. Mehr zu diesem Thema findest du in einem weiteren Blog, den ich speziell dazu schreibe.

Mit Hilfe dieser beiden Ansätze gelang es mir, meine Beziehungen ungemein positiv zu verändern. Heute bin ich in meiner Balance. Ich erfahre mein Familienleben als überwiegend ausgewogen und meine Familie ist der Schutzraum, der er sein sollte, ein Bereich, in dem ich meine Batterien immer wieder auftanken kann.

Woher kommt meine Motivation?

In meiner Kindheit litt ich sehr unter einer Familiensituation, die häufig alles andere als liebevoll war. Immer wieder erlebte ich Momente, in denen mich meine Eltern eher abweisend oder auch mit Gewalt behandelten. Sie waren, wie viele andere Eltern zu dieser Zeit der Meinung, dass es legitim ist, zur "guten Kindererziehung" auch Schläge anzuwenden. Darüber hinaus nutzten sie Kommunikation als "Erziehungsinstrument", dass ich oft in Form von Ablehnung, Erpressung und Erniedrigung erfuhr. Klassische Sätze, die ich immer wieder Sätze hörte, waren z.B.: "Ach stell dich nicht so an, das hat doch gar nicht weh getan!", "Du bist zu dumm für dieses oder jenes!", "Schau mal wie dein Bruder das macht, und du?", "Wenn du lieb bist, bekommst du dieses oder jenes...", "Wenn du so böse bist, fahren wir gleich wieder nach hause!"

Das hat meinem Selbstwertgefühl sehr geschadet und mich vorsichtig werden lassen. Das ging so weit, dass ich mich innerlich immer wieder stählte gegen die "Verletzungen" durch andere.  Als Konsequenz habe ich das Leben in mir unterdrückt, mich nicht mehr offen auf andere eingelassen und häufig "play safe" gespielt oder auch selbst andere verletzt. All dies führte dazu, dass letztlich 2011 die "Büchse der Pandora" aufging und ich eine tiefe Krise erlebte, ganz ausgebrannt und tief depressiv war. 

Ich begab mich auf eine Reise zu mir selbst, um herauszufinden, wie ich in diese Kriese geraten bin. Mir wurde dabei u.a. bewusst, was wir durch unachtsame Kommunikation mit unseren Kindern anrichten, wie wir sie hemmen, sie klein halten und ihre Lebensfreude schleichend zerstören. Mir wurde klar, dass ich all dies meinem Kind ersparen möchte, ja regelrecht Angst davor habe, das mein "Erziehungsstil" genau in diese Richtung läuft. Deshalb versuche ich nach Kräften die Ideen der Gewaltfreien Kommunikation vor allem in der Beziehung zu meinem Kind und meinem Partner zu leben. 

Was ist mein Anliegen mit dieser Website?

Wenn ich mich umsehe, und auch meinen eigenen Alltag betrachte gibt es immer wieder Situationen, in denen es uns nicht gelingt, eine liebevolle Verbindung zu unseren Liebsten herzustellen. Viele Familien kämpfen mit dem Alltagsstress, mit Verhaltensweisen der Kleinen, die als anstrengend empfunden werden und mit den eigenen Bedürfnissen, die oft zu kurz kommen (Schlafmangel, Mangel an Zeit für sich selbst, etc.). All das führt manchmal zu kriegsähnlichen Zuständen im Familienleben, die alle Beteiligten leiden lassen und Eltern zu Verhaltensweisen veranlasst, die gerade bei Kindern häufig Schäden an der Seele anrichten. 

Es ist mir ein Bedürfnis, meine Erfahrungen mit Gewaltfreier Kommunikation im Familienleben weiter zu geben. Ich wende mich vor allem an Eltern - besonders diejenigen unter euch mit kleinen Kindern (zwischen 1-5 Jahren). Ich möchte euch mit meinen Beiträgen im täglichen Umgang mit euren Kindern helfen - besonders dann wenn ihr ohnehin super gestresst seid und euer Kind ausgerechnet in diesen Momenten „schwierige Verhaltensweisen“ an den Tag legt. Ich möchte euch zeigen, wie es euch gelingt, in solchen Situationen eine liebevolle Verbindung mit eurem Kind herzustellen oder in dieser Verbindung zu bleiben, damit wieder Frieden, Harmonie und Leichtigkeit im Alltag einkehren.

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