Mehr Leichtigkeit im Alltag

Das Leben mit meinem Kind findet Jetzt statt!

Seitdem ich Mutter geworden bin, hat mein Stresspegel in einem Maß zugenommen, dass ich mir vorher nicht hätte träumen lassen. Manchmal habe ich das Gefühl erdrückt zu werden von der Flut an Entscheidungen die ich treffen soll, dem engmaschigen Zeitplan zwischen beruflicher Tätigkeit, ehrenamtlichen Verpflichtungen und der Organisation meines Alltags plus dem meines Kindes.

Gleichzeitig weigere ich mich, mich von dieser Hektik so treiben zu lassen, dass ich das Gefühl habe erst wieder frei zu sein, wenn mein Kind aus dem Haus ist. Ich will die Zeit mit meinem Kind bewusst erleben, will so viele Momente wie möglich genießen und mich nicht in 10 Jahren fragen müssen: "Wo ist die Zeit hin?". Oder mir vorwerfen: "Ach hätte ich doch die Zeit mit meinem Kind intensiver erlebt."

Ja genau! Das ist mein Ideal: Das Leben genießen und die gemeinsam Zeit bewusst zu verbringen. Das weiß ich inzwischen und trainiere mich darin, jeden Tag.

Aber wie kann das gehen, wenn man sooooo viel Stress hat?

Ich will euch heute mal ein paar Tipps mitgeben, die das eigene Mindset auf "den Alltag genießen" ausrichten:

Weiterlesen

5 Indizien, wie wir durch Gedanken unsere Welt erschaffen

Meine Überzeugungen sind meine Filter

Wenn mir jemand vor 5 Wochen gesagt hätte, dass die anstehende Zeit so intensiv, schmerzhaft und gleichzeitig so reich an Erkenntnissen wird, hätte ich ihn/sie vermutlich ausgelacht. Heute möchte ich das Thema der vergangenen 2 Wochen noch ein bisschen vertiefen und euch gerne weitere Einsichten über mein/dein Kopfkarussell weitergeben, dass mich/dich jeden Tag begleitet. 

1 - Denken ist Glauben

Jeden Tag produzieren wir einen Gedanken nach dem anderen. In alltäglichen, gewöhnlichen Situationen fällt das kaum jemandem auf. Bewusst wird mir dies immer während meiner Meditationssitzungen, dann wenn ich Stille möchte. Die Lautstärke meines Geistes im Alltag wurde mir allerdings erst so richtig bewusst, seitdem ich Trauerarbeit leiste. Der ununterbrochene Gedankenstrom - besonders an negativen Gedanken - ist so laut, dass ich nicht umhinkam hin und wieder zuzuhören. Und was ich dabei entdeckte, war ziemlich schockierend: Ich werde jeden Tag durchströmt von vagabundierenden Fantasien und destruktiven Alltagsgedanken. 

Weiterlesen

Die innere Arbeit in der Elternrolle

DurchatmenAls Eltern erledigen wir einen anstregenden, herausfordernden und in der Regel unbezahlten Job. Wie viele andere Eltern habe auch ich mich ohne klare Strategie auf das Abenteuer "Eltern sein" eingelassen. Ich habe es abgelehnt, mich im Vorfeld mit 1000 Ratgebern über Erziehung zu befassen, denn ich bin der Meinung, dass man "Eltern sein" auch tatsächlich nur lernen kann, während dessen man diese Aufgabe erfüllt.

Dennoch wünschte ich mir manchmal einen Elternrategeber, der sich damit befasst, wie ich meine inneren Erfahrungen, Gedanken und Gefühle (Schmerz, Zweifel, Kummer, Sorgen, etc.) besser managen kann.

Manchmal packt mich nämlich ein Gefühl der Panik und ich habe Zweifel daran, dass ich der ganzen Verantwortung gewachsen bin. Dann nagt an mir die Frage, wie sehr sich wohl mein "Erziehungsstil" auf Herz, Seele und Bewusstsein meines Kindes auswirken wird, wie sehr seine Zukunft also von meinem gegenwärtigen Handeln geprägt sein wird?

Ich glaube, dass ich mit dieser Anforderung als Mutter nur dann fertig werden kann, wenn ich mich auf mein Herz und meine tiefsten menschlichen Instinkte verlasse. Mir ist bewusst, dass ich dabei selbst natürlich auch Prägungen aus meiner eigenen Kindheit mit mir herum trage - positive wie negative. Dass ich jeden Tag Gefahr laufe, mich automatisierten Verhaltensmustern, die ich in meiner Kindheit erlernt habe hinzugeben.

Weiterlesen

Scroll To Top