„Du machst mich wütend!“ Warum dieser Vorwurf ein Irrtum ist

Heute sprach ich in meiner Facebook Gruppe Live über einen Vorwurf, den wir alle schon mal gehört und/oder selbst angewandt haben:

„Du machst mich so wütend!“

Nachdem mich einige Mails erreichten, dass manche Menschen eben nicht auf Facebook sind und trotzdem gern das Video schauen würden, stelle ich es einfach als Vlog ein.

Ich wünsche dir viele gute Aha-Effekte:

Und wenn du jetzt merkst, da sind noch viele Fragen in dir oder du hast Lust mehr zu lernen, dann schreib mir gern eine Mail unter liebevollefamilie@gmail.com.

Das Thema Gedanken und ihren Einfluss auf unsere Gefühle beackere ich auch ganz intensiv in den 8 Modulen meines Wut-Kurses. Also wenn du Lust hast, schau da mal rein.

Alles Liebe

Mareike

Was hat deine Wut mit deinen Gewohnheiten zu tun?

Was hat deine Wut mit deinen Gewohnheiten zu tun?

Du gibst dein Bestes, in den herausfordernden Alltagssituationen gelassen zu bleiben. Du nimmst dir vor, dass du diesmal ruhig bleibst, entspannt reagierst und dich nicht aus der Ruhe bringen lässt. Du bist bereit, das ewige Schreien, Drohen, Erpressen und die Handgreiflichkeiten gegenüber deinem Kind hinter dir zu lassen. Und dann… fällst du beim nächsten Mal doch wieder in die alten Verhaltensweisen zurück.

Hinterher fühlst du dich elend, denn du hattest es dir doch so fest vorgenommen… (mehr …)

Warum ich Heiligabend als Kind hasste und das heute zum Glück anders ist

Warum ich Heiligabend als Kind hasste und das heute zum Glück anders ist

In diesen Tagen reflektiere ich viel darüber, wie ich das Zusammenleben mit meinem Sohn noch friedvoller gestalten kann. Im letzten Artikel habe ich ja von meinen Herausforderungen berichtet…

Und da ich mich auf diese Reise begeben habe, kommen manchmal auch unangenehme Dinge zu Tage. So ereilte mich kürzlich ein Gefühl der Schwermut, eine innere Beklemmung. Ich verstand zunächst nicht, wo das herkommt. Dann erinnerte ich mich neulich im Halbschlaf an eine Szene aus meiner Kindheit, die sich an Weihnachten abspielte.

Diese Erinnerung war sehr schmerzhaft und mir wurde bewusst, dass ich immer noch traurig bin, weil es im Grunde immer das Gleiche war an Weihnachten. Seit ich denken konnte, war Weihnachten, speziell der Heilige Abend, in meiner Kindheit geprägt von Stress, Streit und einer Menge Wut und Traurigkeit.

Das lief in meiner Wahrnehmung ungefähr so ab:

Mein Vater schmückte am Vormittag den Weihnachtsbaum und meine Mutter werkelte in der Zwischenzeit in der Küche. Sie bereitete Essen vor. Wir vier Kinder, von zu viel Zucker und Vorfreude total aufgeputscht, tobten durch das Haus.

Irgendwann, ich glaube so nach dem Mittagessen, begann mein Vater meist zu brüllen, weil irgendwer zu laut war oder er einen handfesten Streit mit meiner Mutter hatte. (mehr …)

24/7 mit Kleinkind – eine neue Übungsmatte im Umgang mit meiner Wut

24/7 mit Kleinkind – eine neue Übungsmatte im Umgang mit meiner Wut

Puuuh, die Zeit rast und schon sind wir mitten im Vorweihnachtstrubel. Ich habe den November sehr intensiv erlebt: Ich bin umgezogen, durfte die dazugehörigen organisatorischen Herausforderungen meistern, mein Sohn ist aktuell zu Hause und nicht im Kindergarten und meine berufliche Tätigkeit fordert mich ganz schön heraus. Das Schreiben ist dabei definitiv zu kurz gekommen.

Mit meinem Sohn 24/7 zusammen zu sein, ist für mich seit der Elternzeit ein neues Abenteuer. Ich habe das bewusst so gewählt, weil ich wollte, dass er erstmal entspannt ankommt hier in Hamburg. Er sollte nicht sofort von einem Umfeld mit vielen Eindrücken in ein neues gestoßen werden. (mehr …)

Neurowissenschaft trifft Gewaltfreie Kommunikation – wie Prof. Dr. Gerald Hüter mich zum zweiten Mal berührte

Neurowissenschaft trifft Gewaltfreie Kommunikation – wie Prof. Dr. Gerald Hüter mich zum zweiten Mal berührte

Ich mag Menschen, die ganzheitlich denken und sich aus ihrem Spezialgebiet oder Fach heraus wagen, um ein System im Ganzen betrachten. Nur solche Perspektiven ermöglichen es uns, die Komplexität von Wirkgefügen und -zusammenhängen zu berücksichtigen.

Solch ein Mensch ist für mich Prof. Dr. Gerald Hüter, den ich vergangene Woche Dienstag zum zweiten Mal live erleben durfte. (mehr …)