Warum ich Heiligabend als Kind hasste und das heute zum Glück anders ist

Seit ich denken konnte, war Weihnachten, speziell der Heilige Abend, in meiner Kindheit geprägt von Stress, Streit und einer Menge Wut.

Das lief in meiner Wahrnehmung ungefähr so ab:

Mein Vater schmückte am Vormittag den Weihnachtsbaum und meine Mutter werkelte in der Zwischenzeit in der Küche. Sie bereitete Essen vor. Wir vier Kinder, von zu viel Zucker und Vorfreude total aufgeputscht, tobten durch das Haus.

Irgendwann, ich glaube so nach dem Mittagessen, begann mein Vater meist zu brüllen, weil irgendwer zu laut war oder er einen handfesten Streit mit meiner Mutter hatte. Read more

24/7 mit Kleinkind – eine neue Übungsmatte im Umgang mit meiner Wut

Puuuh, die Zeit rast und schon sind wir mitten im Vorweihnachtstrubel. Ich habe den November sehr intensiv erlebt: Ich bin umgezogen, durfte die dazugehörigen organisatorischen Herausforderungen meistern, mein Sohn ist aktuell zu Hause und nicht im Kindergarten und meine berufliche Tätigkeit fordert mich ganz schön heraus. Das Schreiben ist dabei definitiv zu kurz gekommen.

Mit meinem Sohn 24/7 zusammen zu sein, ist für mich seit der Elternzeit ein neues Abenteuer. Ich habe das bewusst so gewählt, weil ich wollte, dass er erstmal entspannt ankommt hier in Hamburg. Er sollte nicht sofort von einem Umfeld mit vielen Eindrücken in ein neues gestoßen werden. Read more

Neurowissenschaft trifft Gewaltfreie Kommunikation – wie Prof. Dr. Gerald Hüter mich zum zweiten Mal berührte

Ich mag Menschen, die ganzheitlich denken und sich aus ihrem Spezialgebiet oder Fach heraus wagen, um ein System im Ganzen betrachten. Nur solche Perspektiven ermöglichen es uns, die Komplexität von Wirkgefügen und -zusammenhängen zu berücksichtigen.

Solch ein Mensch ist für mich Prof. Dr. Gerald Hüter, den ich vergangene Woche Dienstag zum zweiten Mal live erleben durfte. Read more

10 Wutfallen im Familienalltag und wie du sie entschärfen kannst – Teil 2

Nachdem ich vergangene Woche über die ersten fünf der angekündigten zehn Wutfallen geschrieben habe, möchte ich mich heute mit dem zweiten Teil auseinander setzen.
Vielleicht ist dir bereits aufgefallen, dass Wut viel mit deinen Gedanken und deiner Perspektive auf eine bestimmte Situation zu tun hat. Das ist tatsächlich auch einer der beiden Hauptaspekte, die sie ausmachen. Letzte Woche schrieb ich über den Zusammenhang von Wut und hungernden Bedürfnissen. Heute vertiefe ich den Zusammenhang mit unseren Gedanken noch weiter. Read more

10 Wutfallen im Familienalltag und wie du sie entschärfen kannst – Teil 1

Egal, mit welchen Müttern und Vätern ich mich zum Thema Familienleben austausche, es gibt beinahe immer den einen gemeinsamen Nenner, wenn es um die „Hürden“ im Familienalltag geht:

Frust und Wut und die daraus resultierenden suboptimalen Reaktionen auf das Verhalten von Kind/ern und Partner/in. Read more

„Meine Bedürfnisse sind genauso wichtig wie deine Bedürfnisse!“ – Mein Schlüssel zu einem liebevolleren Familienleben

Ich bin alleinerziehende, selbstständig berufstätige Mutter. Ich möchte für meinen Sohn das Beste. Dazu gehört für mich vor allem, dass er in Geborgenheit und Liebe aufwächst, frei von Angst und in dem Bewusstsein, dass er so, wie er ist, genau richtig ist und einfach so sein darf. Dies wirklich zu leben, erfordert von mir, dass ich den Fokus auf unsere Bedürfnisse setze. Dass ich aufmerksam bin, worum es ihm geht, wenn er Dinge tut, die mir nicht gefallen, und worum es mir geht, wenn ich von ihm Dinge verlange, die ihm nicht gefallen. Read more

Was es für mich bedeutet Mutter zu sein – meine Gedanken zum Muttertag

Der Muttertag ist für mich immer etwas Besonderes. Oh, es geht mir hier nicht um Geschenke oder ein Verwöhnprogramm, nein! Ich nehme ihn eigentlich jedes Jahr zum Anlass, um mein Muttersein für mich besonders zu würdigen.

Die Geburt meines Sohnes hat bisher die tiefgreifendsten Veränderungen in meinem Leben mit sich gebracht - ich bin vom Leben nie zuvor so zum Wachsen herausgefordert worden. Ich glaube, dass Mutter (und auch Vater) zu sein, eines der letzten großen Abenteuer ist, die uns noch geblieben sind. Es gleicht einer inneren Reise hin zu uns selbst, wo wir am intensivsten mit uns verbunden sind und gleichzeitig am meisten Kraft haben, mit anderen verbunden zu sein.

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Erst Wut, dann Schuld und Scham: Wie du aus diesem emotionalen Teufelskreis aussteigst

Unter allen Emotionen ist Wut diejenige, die nach wie vor am meisten stigmatisiert wird. Sind wir wütend geworden, haben uns diesem Gefühl dabei im Affekt hingegeben und gar herumgeschrien oder etwas Unüberlegtes gesagt oder getan, fühlen wir uns hinterher schuldig und schämen uns ob dieser „Entgleisung“.

Ich beobachte bei mir selbst eine enge Verknüpfung zwischen den Gefühlen Wut, Schuld und Scham. Zudem bekomme ich hin und wieder berichtet, dass sich auch andere Menschen in einem Teufelskreis dieser drei Gefühlszustände befinden.

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„Du weinst wie ein Mädchen!“ – Es ist Zeit, dass Männer ebenfalls Gefühle ausdrücken dürfen und wir die herkömmliche Erziehung von Jungs über Bord werfen

„Mareike, deine Arbeit und dein Blog sind toll, ich mache super Fortschritte. Aber wie bekomme ich meinen Mann ins Boot? Ich möchte meine Beziehung zu ihm verbessern und es fällt mir so schwer, weil er nicht über seine Gefühle redet. Ich habe keine Ahnung, was in ihm vorgeht.“

So oder so ähnlich werde ich häufiger von den Frauen in meinen Vorträgen und Seminaren angesprochen. Ich höre ihre Verzweiflung und den Wunsch, einen emotionaleren Zugang zu ihren Partnern zu bekommen.

Wenn du ein Mann bist, der vielleicht von seiner Frau dazu „verdonnert“ wurde, diesen Artikel zu lesen, dann hoffe ich, dir vielleicht einige Impulse geben zu können.

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Was deine Wut mit deinen Gedanken und deiner inneren Haltung zu tun hat

Warum passiert es uns eigentlich ausgerechnet gegenüber unseren Kindern häufiger, dass wir heftige Wutausbrüche bekommen? Warum schreien wir gerade die Menschen an, die wir am meisten lieben? Eigentlich sollte es ja so sein, dass wir unsere Lieben mit besonders viel Nachsicht, Achtsamkeit und Hingabe begegnen und dass wir sie – weil wir sie so lieben – mit all unserer Zuwendung überschütten.

Mich suchen regelmäßig Menschen auf und fragen um Rat, weil sie die Familie als Kriegsschauplatz erleben anstatt liebevoll miteinander zu agieren. Durch das genauere Beobachten meiner eigenen Wutmuster und die Auswertung vieler Gespräche und Coaching-Sitzungen, die ich im Laufe meiner Arbeit bereits geführt habe, konnte ich mehrere Dimensionen entlarven, die mit unseren, häufig als unwillkürlich erlebten, Wutausbrüchen im Zusammenhang stehen. Read more

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